Mein bester Tipp für einen erholsamen Schlaf

Mein bester Tipp für einen erholsamen Schlaf

Mein bester Tipp für einen erholsamen Schlaf

Erholsam schlafen, ausgeruht voller Energie aufwachen. Das ist der Traum aller Menschen. Die Realität sieht leider anders aus. Die meisten schlafen nicht gut ein, nicht durch und wachen gerädert auf. Da es den anderen ebenso ergeht, nimmt man es hin und hält es – obwohl es die Lebensqualität einschränkt – für unabänderlich. Die Zahl der stark darunter Leidenden nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Gestörter Schlaf ist für viele Menschen ein großes Problem.

Ich definiere gesunden Schlaf für meine Patienten immer so, dass ich ihnen sage: „Wenn Sie morgens aufwachen, am besten kurz bevor der Wecker klingelt, sich frisch und ausgeschlafen fühlen, ohne sich „wälzen“ zu müssen sofort aufstehen können und sich darauf freuen, die Herausforderungen des kommenden Tages positiv anzunehmen, dann ist Ihre Schlafqualität wie sie sein sollte“. Leider trifft das für die wenigsten zu.
Es gibt zahlreiche Gründe für schlechten Schlaf und quälendes Aufwachen. Zu spätes Schlafengehen, zu viel Alkohol am Abend. Stress, Ärger, Streit und Sorgen, die mit ins Bett genommen werden, zu spätes und zu üppiges Essen, Elektrosmog – zum Beispiel vom 220 Volt Wecker oder dem aktiven Smartphone, schlimmstenfalls mit eingeschaltetem Bluetooth direkt neben dem Kopf auf dem Nachttisch – diese Einflüsse können extrem schlafraubend sein.

Wir wollen uns heute speziell mit der Basis jeden gesunden Schlafes beschäftigen – der Matratze, auf der Sie Ihre Nachtruhe verbringen. Offensichtlich gibt es dazu geteilte Meinungen. Die Bandbreite reicht von sehr weich und nachgiebig – dem Wasserbett – über so genannte Gesundheitsmatratzen, die durch ausgeklügelte Technik mehr oder weniger nachgeben, bis hin zu immer härteren Ausführungen. Leider verhält es sich bei der Matratze ähnlich wie bei anderen Gesundheitsthemen: Die sich vordergründig am besten anfühlende Variante schont uns und verstärkt Negativentwicklungen unseres Körpers.

Am deutlichsten geschieht das beim Wasserbett. Stolze Besitzer schwärmen davon, kuschelig und vom warmen Wasser gewärmt einzuschlafen und am nächsten Morgen in exakt der gleichen Körperposition wieder aufzuwachen. Dieser Luxus entpuppt sich langfristig als schädigender. Denn unser Körper benötigt Bewegung – auch nachts. Gesunder Schlaf beinhaltet etwa 25maliges Drehen und Verändern der Position, damit in dieser Zeit der notwendigen Regeneration ein ausreichender Stoffwechsel aktiv bleibt. Je härter die Matratze, desto besser, denn sie erzeugt Bewegung. Optimal gibt sie fast nicht nach und eine weiche Auflage verhindert direkten Druck auf Knochenpartien, die dicht unter der Haut liegen.

Positionieren Sie sich in Rückenlage, am besten ohne Kissen, sorgt eine solche Matratze darüber hinaus für die Gesundung eines zu extremen Hohlkreuzes und Rundrückens sowie einer zu starken Nackenüberstreckung. Allerdings müssen Sie sich auf 2 bis 4 Wochen teils heftige Umgewöhnungszeit und Muskelkater einstellen. Dann beginnt nie gekanntes Wohlfühlen. Wir werden dieses Thema vertiefen.

 

Aus dem Newsletter „Gesund – Natürlich“ von Dr. med. Petra Bracht vom Bad Homburg, den 14. Februar 2018

Mit freundlicher Genehmigung von LNB Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

Photo: Lizenzfrei von www.pixabay.com

 


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